Gebrochene Herzen

Warum individuell angepasster Sport und Bewegung gut fürs Herz ist.

Allen ist klar — ohne ein funktionierendes Herz ist kein menschliches Leben möglich. Nicht zu Unrecht ist davon auszugehen, dass das Herz der wichtigste Muskel im Körper ist. Auf Platz 1 der Todesursachen in Deutschland sind die Herz-Kreislauferkrankungen, mit mehr als 338.000 Fällen pro Jahr, leider führend. Was die Anpassungs- und Umbaumöglichkeit des Herzens betrifft, sind wir gut gesegnet. Auch im Tierreich hat der Feldhase bewegungsbedingt ein kräftigeres Herz als der Stallhase, was als positives Zeichen gewertet werden kann.

Beim Menschen ist es auch so, dass sich ein aktiver Lebensstil positiv auf die Herzgesundheit auswirkt. Wer dann noch Sport treibt und ausdauernde oder auch intervallartige Anforderungen und damit an die Pumpleistung des Herzens stellt, tut seinem Herzen was Gutes und gewinnt sogar Lebenszeit dazu. Unstrittig belegt ist, dass die Bewegung, die vor allem von großen Skelettmuskeln ausgeht, das Herz antreibt und umgekehrt.

Wissenschaft und Forschung haben viele Versuche unternommen, um die Gesundheit von Herzen mit künstlichen Mitteln zu erhalten. Individuell wohl dosierte Bewegung ist eines der besten Mittel, um die Optimierungsvorgänge im Herzen zu begünstigen.

Es lohnt sich, die Arbeitsweisen des Pump- und Saugorgans Herz anzuschauen. Das Herz pumpt kurz gesagt, indem sich die linke Herzkammer durch Muskelaktivität zusammenzieht und Blut in den Organismus pumpt. Das Herz saugt auch das Blut an, wenn wir länger auf einem Stuhl sitzen und das Blut gegen die Schwerkraft zum Kopf hoch befördert wird. Das ist für das Herz auf Dauer belastend. Deshalb lohnt es sich, mal vom Schreibtisch aufzustehen und sich aktiv zu bewegen. Das macht munter und entlastet das Herz, weil die Muskelpumpe der Beine das Blut nach oben quasi massiert und das Herz das Blut nicht ansaugen muss.

Darum tut Bewegung deinem Herzen gut

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